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Stimmbevölkerung sagt JA – Eigenmietwert wird abgeschafft

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Hey! Hast du bereits abgestimmt? 🗳️
Am 28. September haben wir endlich die Chance, die Eigenmietwert-Steuer abzuschaffen. Diese ungerechte Steuer belastet nämlich viele Schweizerinnen und Schweizer schon seit Jahrzehnten. 😮‍💨💰
⏰ Es bleibt nicht mehr viel Zeit. Stimme heute noch ab und schicke diese Nachricht an deinen Bekanntenkreis weiter oder teile sie im Status. Danke 🙏
ℹ️ Für mehr Infos zur Vorlage: faire-steuern.ch

Stimmbevölkerung sagt JA – Eigenmietwert wird abgeschafft

Die Schweiz hat entschieden: Die ungerechte Eigenmietwert-Steuer ist Geschichte. Mit dem heutigen JA fällt eine Abgabe, die der Fiskus Wohneigentümern für ein fiktives Einkommen auferlegt hat. Das Abstimmungsresultat ist ein starkes Signal für mehr Steuergerechtigkeit, Eigenverantwortung und die Förderung von selbstgenutztem Wohneigentum.

Das «Überparteiliche Komitee JA zur Abschaffung des Eigenmietwerts» und der HEV Schweiz sind hoch erfreut über das klare JA der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger zum Bundesbeschluss über die kantonalen Liegenschaftssteuern auf selbstgenutzten Zweitliegenschaften. Damit wird die seit Jahrzehnten umstrittene Eigenmietwert-Steuer für selbstgenutztes Wohneigentum endgültig abgeschafft.

Ein historischer Tag für alle, die ihr Eigenheim selbst bewohnen
Mit der Annahme der Vorlage wird die systemfremde und ungerechte Eigenmietwertbesteuerung endgültig beseitigt – eine international einzigartige «Geistersteuer», die selbstnutzende Wohneigentümer Jahr für Jahr belastete. Es kommt selten vor, dass eine Steuer fällt. Umso bedeutender ist dieser Entscheid. Die Vorlage ist das Ergebnis eines langen, sorgfältigen Aushandlungsprozesses: Das Parlament hat einen tragfähigen Kompromiss verabschiedet, den das Volk klar angenommen hat – und damit zugleich ein starkes Zeichen für Steuergerechtigkeit gesetzt. «Das ist ein grosser Erfolg für alle, die in den eigenen vier Wänden leben und für jene, die diesen Traum noch verwirklichen wollen», sagt Nationalrat und HEV-Präsident Gregor Rutz. Er fügt an: «Mit diesem Entscheid hat die Bevölkerung einer ungerechten Geistersteuer endgültig den Garaus gemacht.» Ständerätin Brigitte Häberli-Koller, Vizepräsidentin des HEV Schweiz, betont: «Die Abschaffung entlastet vor allem ältere Menschen in ihrem Eigenheim, für das sie jahrzehntelang gearbeitet und gespart haben. Vom neuen Ersterwerberabzug erwarte ich eine wichtige Starthilfe für Familien und andere Mieterinnen und Mieter, um erstmals Wohneigentum zu erwerben.»

Gemeinsam für Steuergerechtigkeit und besseren Zugang zu Wohneigentum
Mit der Reform fällt eine international nahezu einmalige Sondersteuer weg, die Wohneigentümer für ein Einkommen belastete, das sie in Wirklichkeit nie erzielt haben. Gleichzeitig werden Fehlanreize zur Verschuldung abgebaut. Im Sinne des Föderalismus erhalten die Kantone mehr Kompetenzen: Sie können eigenverantwortlich entscheiden, ob sie eine Objektsteuer auf selbstgenutzte Zweitwohnungen einführen, um allfällige Ausfälle durch die Aufhebung der Eigenmietwert-Steuer zu kompensieren. Zudem können sie spezielle Steuerabzüge für Energiespar- und Umweltschutzmassnahmen weiterführen oder sogar ausbauen.

Dank an die Unterstützenden
Der HEV Schweiz dankt allen, die sich in den vergangenen Jahren für diese Reform engagiert haben und hofft, dass das Signal für eine stärkere Verbreitung des selbstgenutzten Wohneigentums gehört wird.

Ob eine solche kantonale Steuer tatsächlich eingeführt wird, beurteilt jeder Kanton für sich aufgrund seiner Gegebenheiten. Wer den Eigenmietwert abschaffen will, sagt darum JA zum Bundesbeschluss über Zweitwohnungen.

Eigenmietwert abschaffen! Jetzt richtig abstimmen!

Die Stimmunterlagen sind eingetroffen. Wer den Eigenmietwert endlich abschaffen will, muss jetzt dem Bundesbeschluss über Zweitwohnungssteuern zustimmen.

Am 28. September stimmen wir über die Abschaffung des Eigenmietwerts ab. Die Vorlage ist mit dem Bundesbeschluss über Zweitwohnungen gekoppelt. Dieser ermöglicht Kantonen, Zweitwohnungen zu besteuern.

Ob eine solche kantonale Steuer tatsächlich eingeführt wird, beurteilt jeder Kanton für sich aufgrund seiner Gegebenheiten. Wer den Eigenmietwert abschaffen will, sagt darum JA zum Bundesbeschluss über Zweitwohnungen.

«JA zur Abschaffung des Eigenmietwerts»: Breite politische Unterstützung für ein faires Steuersystem

Bern, 18. August 2025
Medienmitteilung überparteiliches Komitee «Ja zu fairen Steuern»

Ein überparteiliches Komitee mit Vertreterinnen und Vertretern von Die Mitte, FDP, GLP und SVP setzt sich für die Abschaffung des Eigenmietwerts ein. Die Reform entlastet den Mittelstand – insbesondere junge Familien, Ersterwerber sowie Rentnerinnen und Rentner – und schafft die international einzigartige Steuer auf ein fiktives Einkommen ab. Gleichzeitig können die Kantone mit einer Objektsteuer auf Zweitwohnungen allfällige Steuerausfälle kompensieren. An einer Medienkonferenz präsentierte das Überparteiliche Komitee «JA zur Abschaffung des Eigenmietwerts» seine Argumente.

Die Eigenmietwert-Steuer gilt als die ungerechteste Steuer der Schweiz: Wohneigentümerinnen und Wohneigentümer müssen auf ein Einkommen Steuern zahlen, das sie gar nie erhalten. Nationalrat Gregor Rutz bringt es auf den Punkt: «Dieses System ist ungerecht, bestraft die selbstnutzenden Wohneigentümer und widerspricht dem Verfassungsauftrag der Wohneigentumsförderung.» Nationalrätin Daniela Schneeberger ergänzt: «Die Zeit ist gekommen, diese absurde Steuer endlich abzuschaffen.»

Ein tragfähiger Kompromiss

Nach jahrelangen politischen Debatten liegt nun eine faire, breit abgestützte Lösung vor. Sie beseitigt eine seit Langem bestehende Ungerechtigkeit und stellt sicher, dass keine neuen entstehen. Ständerat Pirmin Bischof betont: «Die Reform ist ein gutschweizerischer Kompromiss: gerecht, breit abgestützt und im Interesse der gesamten Bevölkerung.»

Spürbare Entlastung für Rentner und junge Menschen

Besonders betroffen vom Eigenmietwert sind Rentnerinnen und Rentner, die ihr Eigenheim abbezahlt haben und kaum noch Schuldzinsen abziehen können. Mit ihren gegenüber Erwerbstätigen deutlich tieferen Renteneinkommen geraten sie so zusätzlich unter finanziellen Druck. Die Abschaffung des Eigenmietwerts entlastet aber auch junge Menschen und Familien und stärkt ihre Chance auf Wohneigentum. Die Berner Stadträtin Simone Richner sagt: «Die Abschaffung des Eigenmietwerts bringt hier eine spürbare finanzielle Entlastung – für heutige Eigentümer und eben auch für die kommende Generation.» 

Schuldenmachen soll nicht länger belohnt werden

Heute werden Schuldzinsen steuerlich begünstigt – wer seine Hypothekarschulden reduziert, wird folglich bestraft. Dieser Fehlanreiz soll die Reform beseitigen. Nationalrat Martin Bäumle kritisiert: «Ein Steuersystem, das Schulden belohnt und eine solide Haushaltsführung bestraft, ist dringend reformbedürftig.» Er unterstreicht zudem, dass die Kantone auch weiterhin Abzüge für Energiespar- und Umweltschutzmassnahmen gewähren können – ein wichtiges Element der Reform im Interesse der weiter fortschreitenden energetischen Ertüchtigung des Wohngebäudeparks.

Ohne Reform steigen Eigenmietwert und Steuerlast weiter

In der Westschweiz ist der Eigenmietwert derzeit vielerorts noch tief – doch er kann jederzeit angehoben werden. In mehreren Deutschschweizer Kantonen ist dies jüngst geschehen. Nationalrat Pierre-André Page warnt: «Der Eigenmietwert wird steigen, wenn der Staat mehr Geld braucht. Deshalb müssen wir handeln, bevor es zu spät ist.»

Warnung vor Steuerausfällen greift zu kurz

Die Warnung aus kritischen Kreisen vor drohenden Steuerausfällen berücksichtigt weder die möglichen Einnahmen aus der Objektsteuer noch die stetig steigenden Grundstückgewinnsteuern. Nationalrat Markus Ritter stellt klar: «Mit der Objektsteuer erhalten die Tourismuskantone ein Instrument, um Steuerausfälle zu kompensieren.» Sie können selbst entscheiden, ob sie eine Objektsteuer auf selbstgenutzte Zweitwohnungen einführen wollen und wie sie diese ausgestalten – ganz im Sinne des Föderalismus.

Gemeinsam für Steuergerechtigkeit und besseren Zugang zu Wohneigentum

Die Reform schafft eine ungerechte Steuer ab, beseitigt Fehlanreize zur Verschuldung und stärkt den Föderalismus. Nationalrat Paolo Pamini fasst zusammen: «Mit einem Ja zur Objektsteuer auf Zweitliegenschaften wird auch der Eigenmietwert abgeschafft – die beiden Vorlagen sind untrennbar miteinander verknüpft.» Darum braucht es ein Ja zur Objektsteuer auf Zweitliegenschaften. JA zu fairen Steuern.

Jungparteien sagen klar: Ade Eigenmietwert!

Das überparteiliche Zukunftskomitee ruft zum JA am 28. September auf. Die Abschaffung des Eigenmietwerts entlastet junge Menschen beim Schritt ins Eigenheim, schafft gleiche Regeln für alle und setzt Anreize für mehr Finanzverantwortung statt Schulden. Dank Ersterwerberabzug, weniger Bürokratie und fairer Besteuerung profitieren gerade junge Familien und Haushalte mit mittleren Einkommen besonders.

Mehr dazu in der Medienmitteilung der Jungfreisinnigen Schweiz vom 15. August 2025

Bundesrat und Parlament sagen JA zur Reform!

Am 28. September stimmt die Schweiz über eine Verfassungsänderung ab, die den Eigenmietwert abschafft – unter der Voraussetzung, dass Kantone bei Bedarf eine Steuer auf Zweitwohnungen erheben können. Bundesrat und Parlament empfehlen ein JA zum Systemwechsel: Weg von fiktivem Einkommen und ungerechten Abzügen, hin zu einem fairen und einfacheren Steuermodell. Wer wenig Schulden hat, wird entlastet. Besonders profitieren der Mittelstand und Rentner.

Mehr dazu in der Medienmitteilung vom Bundesrat vom 15. August 2025

Junge Familien, Rentner, Ersterwerber – es profitieren alle!

Der Eigenmietwert bestraft besonders Familien, Rentner und Ersterwerber. Wer sich den Traum vom Eigenheim erfüllt, zahlt eine Steuer auf ein Einkommen, das gar nicht existiert – besonders bitter für alle, die ihre Hypothek abbezahlt haben.⁠

Mehr dazu im Artikel des Tagesanzeiger vom 21. Juli 2025

EVP mit deutlicher JA-Parole zur Abschaffung des Eigenmietwerts

Bereits 2012 forderte die damalige EVP-Nationalrätin Marianne Streiff in einer Motion die Abschaffung des Eigenmietwerts mit ausgleichender Streichung der steuerlichen Abzugsmöglichkeiten für Schuldzinsen, Unterhalt und Renovationen. Die EVP ist erfreut, dass nun 13 Jahre später die Besteuerung dieses fiktiven Einkommens und auch die gegenüber Mietenden unfairen Steuerabzüge wegfallen sollen. Zu erwartende Steuerausfälle könnten die Kantone künftig mit einer neuen Objektsteuer auf Zweitliegenschaften kompensieren. «Die Vorlage beseitigt ungesunde steuerliche Anreize für Eigenheimbesitzende, Hypothekarschulden langfristig zu behalten. Das ist fair gegenüber allen, die in Mietverhältnissen leben,» meint Marc Jost, Berner Nationalrat der EVP.

Mehr dazu im Artikel der EVP vom 28. Juni 2025

FDP mit klarer JA-Parole zur Abschaffung des Eigenmietwertes

„Wer in den eigenen vier Wänden lebt, wird in der Schweiz noch immer steuerlich bestraft. Dies ist weder gerecht noch zeitgemäss. Die überholte «Geistersteuer» gehört endlich vom Tisch“, schreibt die FDP.

Mehr dazu im Artikel der FDP vom 28. Juni 2025

Eigenmietwert bringt Murks und Fehlanreize – seine Abschaffung ist überfällig

Die NZZ schreibt richtig, dass der Eigenmietwert ein riesen Murks ist. Am 28. September bietet sich endlich die Chance, die Schwächen des Systems zu beheben und den ungerechten Eigenmietwert abzuschaffen.

Mehr dazu im Artikel der NZZ vom 15. Juni 2025

„Der Eigenmietwert nervet zu Recht“ schreibt das St.Galler Tagblatt

„Mit diesem Anreiz fördert der Staat die Verschuldung der Privathaushalte. Solange man Schuldzinsen von den Steuern absetzen kann, zahlen nur wenige die Hypothek zurück“, heisst es im Tagblatt.

Mehr dazu im Artikel vom St. Galler Tagblatt vom 16. Juni 2025